iTunes Geschäftsbedingungen: Der Wahnsinn hat Methode

Freitag, 14. Dezember 2012 um 11:04 von Thorsten Schneider in Dies und das
Das Apple iPad hat laut Untersuchungen von Markforschern bei den Tablet-Computern einen Marktanteil von über 60%. Auch ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und habe mir vor einigen Monaten eines gekauft.
Bekanntlich ist iTunes ja ein integraler Bestandteil des iPad. Schon bei der ersten Inbetriebnahme muss man den iTunes-Geschäftsbedingungen zustimmen.
Und nun kommt der Witz: Die iTunes-Geschäftsbedingungen sind sage und schreibe 34 (iPad-)Seiten lang! Als ginge das nicht auch kürzer.
Ich frage mich, ob jemals ein iPad-Nutzer, der diesen zugestimmt hat, diese jemals auch gelesen hat? Also ich habe wirklich Besseres zu tun, als mich durch 34 Seiten iTunes-Geschäftsbedingungen zu quälen...
Auch frage ich mich, ob das rechtlich überhaupt haltbar ist, wenn ich bereits auf der ersten Seite "Ich stimme zu" wählen kann und ob irgendein (deutsches) Gericht unter diesen Bedingungen davon ausgehen würde, dass jemand die Geschäftsbedingungen wirklich gelesen hat.
Ich finde das nicht nur absurd, sondern eine ausgewachsene, kundenunfreundliche Frechheit.
Ehrlich gesagt.
Kommentare
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Rist-Vogt
am Sonntag, 20. Januar 2013, 14:22
Sie haben vollkommen recht. Juristische Regeln von 34 Seiten haben nur einen Zweck, dem Anbieter alle nur denkbaren Rechte einzuräumen und den Nutzer im unklaren lassen bezüglich seiner Risiken die er eingeht.
Alfred Rist-Vogt