An der Kaffeemaschine mit... Cathrin Tusche

Montag, 18. November 2019 um 10:00 von Robert von Heeren in An der Kaffeemaschine
An unserer virtuellen Kaffeemaschine treffen wir heute Cathrin Tusche. Cathrin ist Autorin und Entwicklerin unseres Online-Kurses zum Thema Virales Marketing, welches Teil unserer Fernkurse zum »Certified Social Media Manager« und »Certified Digital Marketing Manager« ist. Lest in unserem Interview, was sie am Online Marketing so begeistert und wie ihrer Meinung nach die Zukunft des Viralmarketings aussieht.
Cathrin: Was machst Du hauptberuflich?
Ich bin Online-Marketing-Managerin in einem IT-Unternehmen und freiberufliche Online-Marketing-Beraterin für kleine und mittelständische Unternehmen. Ich habe mich auf Suchmaschinen- und Website-Optimierung sowie Google Ads und Social Media spezialisiert.
Was begeistert Dich an Deinem Job am meisten?
Am spannendsten bei meiner Arbeit finde ich die Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten darf. Zu sehen, wie sie für ihr Business brennen und welche Ideen und Ziele sie haben, ist für mich immer wieder motivierend und aufschlussreich. Ich bekomme auf diese Weise Einblicke in Branchen oder Tätigkeitsfelder, die ich vorher nicht hatte. Immer etwas Neues zu lernen, begeistert mich ebenfalls an meinem Job.
Welche typische Aufgabe, die in Deinem beruflichen Alltag als Online-Marketing-Beraterin häufig anfällt, erledigst Du besonders gerne?
Ich gehe Dinge gerne auf den Grund, deshalb erledige ich gerne Aufgaben, bei denen ich mich etwas »reinfieseln« muss, wie beispielsweise bei einer Website- und SEO-Analyse. Da muss man oft etwas graben, bis man Zusammenhänge erkennen kann, gerade bei großen Websites.
Wie bist Du zum Thema Viralmarketing überhaupt gekommen?
Ich habe bis vor einiger Zeit sehr viel Social Media Marketing gemacht und Kurse an der IHK-Akademie in München gegeben. Ein damaliger Kollege bat mich für ihn den Fernkurs »Virales Marketing« zu übernehmen. Dazu war ich gerne bereit, schließlich sind die Themen Social Media und Virales Marketing eng miteinander geknüpft.
Wie sieht aus Deiner Sicht die Zukunft des Viralmarketings aus? Zeichnen sich z. B. bestimmte Trends ab?
Da viele Marketingkanäle für Unternehmen nicht mehr so funktionieren wie vielleicht noch vor ein paar Jahren, ist es immer wichtiger geworden, sich mit dem Storytelling näher zu beschäftigen, um potenzielle Kunden zu erreichen. Originelle Geschichten, die genau zu den jeweiligen Lebenswelten der Zielgruppen passen, sind die Basis für das virale Marketing. In Zukunft wird sicher auch das Influencer-Marketing noch wichtiger werden, denn von allein wird sich das »Virus« nicht verbreiten.
Zum Schluss noch etwas ganz anderes: Welches Netz-Fundstück hat Dich zuletzt zum Lachen, Nachdenken oder Umdenken gebracht?
Ein besonderer Instagram-Account hat mich in letzter Zeit besonders beindruckt, nämlich der Account von »B.«, einer »Bee-Influencerin« (@bee_nfluencer). Der Account spielt professionell mit allen Klischees der Influencer, wie Selfies am Strand oder bei Konzerten. Die Biene möchte auf das Insektensterben aufmerksam machen und gibt Tipps, was alle tun können, um die Bienen zu retten. Der Account wird liebevoll gepflegt und hat in kürzester Zeit eine ordentliche Anzahl von Followern erreichen können. Ich finde das ist eine wirklich kreative Idee, wie ein gesellschaftlich relevantes Thema ohne erhobenen Zeigefinger umgesetzt werden kann.
Vielen Dank für dieses interessante Interview und Deinen Beitrag zu unserem Curriculum!
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Tags: Online Marketing , Virales Marketing , interview