An der Kaffeemaschine mit ... Horst Liske

Donnerstag, 28. Februar 2019 um 10:00 von Robert von Heeren in An der Kaffeemaschine
An unserer virtuellen Kaffeemaschine treffen wir heute Horst Liske. Horst ist Diplom-Mathematiker und hat sich in seiner beruflichen Laufbahn u.a. mit Rechentechnik befasst. Seit kurzem ist er bei uns als Tutor z. B. für JavaScript-Kurse an Bord. Lest in unserem Interview, was er hauptberuflich macht – natürlich im IT-Bereich – und was ihn daran begeistert.
Horst, was machst Du hauptberuflich?
Ich bin seit 1991 selbständiger EDV-Trainer (IT-Trainer) und seit 2010 zugelassener Trainer für Kurse des Webmasters Europe e.V.. Als Trainer unterrichte ich in den Fachbereichen Webentwicklung, Datenbankdesign, Programmierung und Netzwerkadministration.
Im Jahr 2012 absolvierte ich bei Webmasters Europe das Diploma in Web Engineering. Meine inhaltlichen Themen sind: Programme entwickeln, Datenbanken planen, Webseiten gestalten. Z. B. mit CSS, (X)HTML, JavaScript, PHP, MySQL. Weiterhin auch die Bildbearbeitung und das vorwiegend mit Opensource-Software.
Was begeistert Dich in Deinem Job am meisten?
Die Vielfalt an Themen, Problemen und deren Lösungen. Außerdem die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der EDV und dass ich anderen Menschen helfen kann, sich in diesem Dschungel zu orientieren.
Welche typische Aufgabe, die in Deinem beruflichen Alltag als IT-Trainer häufig anfällt, erledigst Du besonders gerne?
Algorithmen entwerfen, um sie in irgendeiner Programmiersprache umzusetzen und zu überprüfen.
Zum Schluss noch etwas ganz anderes. Welches Netz-Fundstück hat Dich zuletzt zum Lachen, Nachdenken oder Umdenken gebracht?
Da muss ich spontan an "I hacked 127.0.0.1" denken. Der Originalchat ist in einer Abschrift z. B. noch auf http://www.lustigestories.de/stories/irc_hacker.php zu finden. Auf https://knowyourmeme.com/memes/hack-127-0-0-1 wird darüber berichtet.
Hier geht es darum, dass ein Chatter einen anderen hacken will und das (angebliche) Opfer nach dessen IP-Adresse fragt. Das löst natürlich Hohn und Spott aus, denn ein "echter" Hacker würde die IP-Adresse des Opfers schließlich selbst in Erfahrung bringen. Um aber dem Hacker entgegenzukommen, teilt das "Opfer" seine Adresse mit, nämlich 127.0.0.1.. Nun beginnt der Hacker sein böses Treiben. Doch, wie Eingeweihte wissen: Die genannte IP-Adresse ist immer die lokale Adresse des Computers, vor dem man sitzt. Folglich hackt sich der Hacker selbst. Und tatsächlich verschwindet ein Laufwerk nach dem anderen, worüber der Hacker noch voller Schadenfreude im Chat schreibt - bis er selbst aus dem Chat verschwindet ...
Danke, Horst, für das interessante Gespräch und viel Spaß beim Tutoring bei uns!
Tags: JavaScript , edv , trainer , tutor