Im Interview mit Frank Stefan - Teilnehmer unseres Webdevelopment-Fernkurses

Freitag, 14. Juni 2019 um 10:45 von Robert von Heeren in An der Kaffeemaschine
Heute starten wir eine neue Interview-Reihe, in der wir derzeitige oder frühere Teilnehmer unserer Fernkurse bei der Webmasters Fernakademie zu Wort kommen lassen. Unser erster Interviewpartner ist Frank Stefan, der sich freundlicherweise für dieses Interview zur Verfügung gestellt hat. Das Interview mit Frank hat unsere freie Mitarbeiterin Barbara Peter vor kurzer Zeit durchgeführt.
Frank: Du besuchst derzeit einen unserer Fernkurse zum Thema Webdevelopment & Administration. Du bist Pfarrer und Sozialmanager und legst ein Studium in Webdevelopment nach, das gibt’s auch nicht alle Tage. Wie kam es dazu?
Frank Stefan: Das ist schon sehr lange auch mein Hobby, ich habe mir schon viel im Selbststudium beigebracht. Wir sind jetzt dabei, in einem Projekt für Menschen mit Behinderung und auch anderen Teilhabeeinschränkungen digitale Teilhabe zu ermöglichen. Da geht es insbesondere um Smart Home-Technik, aber auch um Kommunikation. Um da kompetent mitreden zu können, dachte ich mir, es macht Sinn, sich da nochmal strukturiert fortzubilden. Im Moment mache ich das Prototyping selber, wir haben auch schon Testphasen laufen. Ob ich das auf Dauer durchhalten kann, bezweifle ich eher. Es wird also schon noch darum gehen, mit anderen ins Gespräch zu gehen. Aber dann ist es mir wichtig, mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Wie bist du auf die Webmasters Fernakademie aufmerksam geworden und warum hast du dich für uns entschieden?
Frank: Auf die übliche Weise. Ich hab im Netz gesucht, wer was anbietet. Wichtig war mir eine freie Zeiteinteilung. Das Angebot der Webmasters Fernakademie schien mir Hand und Fuß zu haben. Der Preis war auch vernünftig und die Bewertungen früherer Teilnehmer haben gepasst.
Du bist seit Anfang Januar dabei. Wie läuft es bisher?
Frank: Gut soweit. Am Anfang hatte ich eine sehr intensive Phase, in der ich neben der Arbeit gut zwei bis drei Stunden am Tag gelernt habe, manchmal auch länger. Im Mai wurde es weniger, da ich viele Konferenzen hatte, da blieb das Selbststudium teilweise etwas auf der Strecke. Praktisch ist für mich, dass das Lernmaterial nicht nur gedruckt zur Verfügung steht – worauf ich auch nicht verzichten will – sondern auch als PDF. Gerade wenn ich länger im Zug unterwegs zu einem Termin bin, greife ich auf die PDF-Dokumente zurück.
Was erwartest du, bzw. was wünschst du dir für die weiteren Monate deines Fernkurses? Können wir dich noch besser unterstützen?
Frank: Ich hoffe, bald wieder mehr Zeit investieren zu können. Mit der Unterstützung durch die Tutoren kann es so weitergehen. Die haben bisher immer kompetent und in der Regel auch schnell auf meine Fragen geantwortet. Ein kleineres Problem gab es nur, als ich mich für die erste Modulprüfung in einem Prüfungscenter anmelden wollte. Die konnten mit meinem Gutschein nichts anfangen. Ulrike von der Geschäftsführung hat sich dann eingeschaltet und mich informiert, dass es auch bald die Möglichkeit zur Online-Prüfung geben würde, die habe ich kurz darauf genutzt. Das war für mich ohnehin praktischer, weil ich mir die Fahrzeit gespart habe.
Hast du schon etwas gelernt, was du in deinem Berufsleben oder privat umsetzen konntest?
Frank: Sicher, ich arbeite jetzt beim Design strukturierter und sauberer. Ich trenne genauer zwischen HTML und CSS. Das ist auf jeden Fall hilfreich. Wenn ich im Nachhinein etwas ändern muss, brauche ich nicht mehr an 37 Stellen einzeln zu schauen, sondern kann das für den gesamten Auftritt im CSS anpassen. Worauf ich gespannt bin, ist JavaScript, damit starte ich im August. Ich habe die vorgeschlagene Reihenfolge nämlich nicht eingehalten und erst das Linux-Modul gemacht. Damit hatte ich vorher nämlich schon selber gerne experimentiert.
Hast du einen Tipp für diejenigen, die einen Fernkurs mit Schwerpunkt Webentwicklung noch vor sich haben?
Frank: Ich habe mir einen eigenen Rechner für das Studium eingerichtet, der genau die Konfiguration hat wie es in den Lernbüchern vorausgesetzt wird. Das kann ich nur empfehlen, weil man sich damit einige Probleme erspart.
Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg beim Fernkurs – und bei deinem Projekt!
Tags: webdevelopment , interview